Seger im Abseits
Leserbrief für Kreuzlinger Nachrichten vom 1. Oktober 2026 ….
Seger im Abseits
Mit seinem Leserbrief zu den kommenden Gemeinderatswahlen will Rolf Seger offenbar den Wahlkampf lancieren, sofern es überhaupt einen geben wird, denn dazu bräuchte es mehr Kandidaten als Sitze, die zu vergeben sind. Oder will er sich etwa selber in Position bringen? Seine Unterstellungen und Verknüpfungen sind absurd: Wieso soll eine intakte Vater-Tochter Beziehung unvereinbar sein mit einem politischen Amt? Und wieso soll eine IG, die sich politischen Anliegen der Gemeinde annimmt, unehrenhaft sein? Als „Lokalhistoriker“ kennt Rolf Seger die Unvereinbarkeitsregeln für politische Ämter und auch das in der Verfassung verankerte Recht zur freien Meinungsäusserung. Trotzdem sät er Zweifel und prangert Verschwörungen an, die es gar nicht gibt. Übrigens: Wie man mit Anstand Wahlkampf betreiben kann, haben die Stadtratswahlen in Kreuzlingen gezeigt. An diesem Beispiel sollten wir uns in Tägerwilen orientieren.
Jörg Sinniger
